Schwingungsdämpfung - verständlich erklärt! Schwingungen werden von jeder Maschine mit umlaufender oder hin- und hergehender Unwucht erzeugt. Wenn die Maschine starr mit der Unterlage verbunden ist, wird auch diese gezwungen, die Schwingungen mitzumachen und weiterzuleiten. Diese Vibrationen erzeugen häufig störenden Lärm, nicht nur im Maschinenraum, sondern auch in weit abgelegenen Räumen. Man bezeichnet dieÂses gewöhnlich als Körperschall. Neben Lärm können Vibrationen auch ernsthafte StörunÂgen an in der Nähe aufgestellten empfindlichen MaschiÂnen und Instrumenten hervorrufen. Auch der menschliche Organismus kann ungünstig beÂeinflußt werden, was sich in geschwächter ArbeitsfähigÂkeit, Müdigkeit und Kopfschmerzen äußert, und zwar besonders bei dem Lärm, der von Maschinen mit hohen Drehzahlen erzeugt wird. Diese und ähnliche schädliche Wirkungen lassen sich durch folgende Maßnahmen ausschalten: 1. Verminderung der Unwucht und Eigenschwingungen der Maschine auf ein Mindestmaß durch höhere PräziÂsion bei der Herstellung, geeignete Gestaltung von Schneidwerkzeugen usw. 2. Vibrationsisolierung der Maschine, damit ihre Schwingungen nicht auf die Umgebung übertragen werden (Aktiventstörung). 3. Vibrationsisolierung der Maschine gegenüber Störungen von außen (Passiventstörung). 4. Schallisolierung der Maschine mit schalldämmendem oder schallschluckendem Material zur Bekämpfung von Luftschall. Die Herstellungskosten bei sehr sorgfältig ausgewuchteten Maschinen sind hoch und steigen außerordentlich schnell bei weiter verbesserter Auswuchtung von Maschinenenteilen an. Solche Mehrkosten lassen sich vermeiden, wenn man eine gewisse Unwucht der Maschine zulässt und ihre schädlichen Wirkungen durch Schwingungsdämpfer ausschaltet.
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